Was ist eigentlich Kurkuma?

Ich bin mir sicher, das jeder Kurkuma kennt – wenn auch unter einen anderen Namen. Für Kurkuma gibt es mehrere Namen, z.b. Kurkume, gelber Ingwer, Safranwurz(el), Gelbwurz(el)oder auch Gilbwurz(el) um nur einige zu nennen – Kurkuma steckt auch in Curry – also Sie sehen, Sie kennen es.

Genuss – und Medizin
 
Wie schon oben erwähnt, steckt Kurkuma in Curry. Sein Rhizom (also die Wurzel) ähnelt dem Ingwer, ist aber intensiv gelb – wird es geschält und getrocknet, kann man es als Farbstoff oder auch als Gewürz verwenden. Daher ist Curry auch leuchtend gelb. Kurkuma kann aber mehr, als nur färben oder dem Genuss dienen. Mittlerweile gibt es über 4000 medizinische Studien über die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma.

Wer nun glaubt, er kann mit dem einfachen Würzen seiner Gesundheit Gutes tun, den muss man enttäuschen. Die Dosierung ist viel zu gering. Seine gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet Kurkuma tatsächlich erst ab einer Dosierung von etwa ½ – 1 Teelöffel am Tag. Dies entspricht etwa einer Menge von 1,5g – 3g pro Tag.

Wer Kurkuma als Therapie-Unterstützung anwenden möchte – hier spricht man von einer Tagesdosis von 8g – der sollte IMMER dies mit Anordnung eines Arztes tun.
 
Was Kurkuma alles bewirkt:
 
Als Gewürz wird Kurkuma vielseitig eingesetzt, dies nicht nur alleine wegen seines Geschmackes, sondern weil Kurkuma auch verdauungsanregend wirkt.
 
Aber auch dabei unterstützt Kurkuma in der o.a. Dosierung unseren Körper:
 
Entzündungen und Schwellungen
 
  • Studien haben gezeigt, das Kurkuma effektiv bei Arthrose-Patienten eingesetzt wurde, mit dem Ergebnis, das eine Kurkumatherapie (hier spricht man von einer Dosierung von 8g/Tag) ähnlich gute Wirkung zeigte, wie Medikamente.
  • Neben dem Rückgang von Rötungen & Schwellungen, gingen auch die Schmerzen zurück – die Gelenke beruhigten sich und waren nicht mehr hitzeanfällig
  • auch über Blutuntersuchungen fand man heraus, das mit der Einnahme von Kurkuma eine ganze Reihe von Entzündungsherden zurück gingen.
  • Sie sehen, eine klasse Alternative als Ergänzung – und das völlig nebenwirkungsfrei.
 
Im Mund und Rachenraum:
 
  • Freunde der Ayurveda kennen bereits die positive Wirkung des Kurkumas, und setzen dies schon immer bei Entzündungen und Schwellungen im Rachen und Mundraum ein.
  • Der Wirkstoff von Kurkuma blockiert bestimmte Entzündungswege im Körper. Hier wird dann ein spezielles Protein (was Schmerzen & Entzündungen auslöst) daran gehindert, sich zu verbreiten.
 
Natürlicher Herz- & Gefäßschutz
 
  • in Japan haben Wissenschaftler in einer Langzeitstudie bewiesen eine chemische Substanz der Kurkumawurzel das Herz schützt, genauso wie leichte sportliche Betätigung schützt auch Kurkuma vor dem Alterungsprozess. Hier werden sowohl die innersten Gefäßwände, als auch die Blutgefäße vor Arteriosklerose geschützt.
 
Gut für Leber & Galle
 
  • Der wichtigste Wirkstoff der Wurzel der Kurkuma ist das Kurkumin – welches nachweislich unser zentrales Entgiftungssystem – die Leber stärkt. Vor allem die Bitterstoffe des Kurkumins regen die Gallensaftproduktion an, welche wichtig ist für die Fettverdauung und Entlastung der Leber.
  • So können dadurch die Giftstoffe und Schadstoffe besser aus der Leber direkt in den Darm abgegeben werden – um diese dann abzutransportieren.
  • Eine Kurkumatherapie wird vor allem empfohlen bei einer chronischen Leberentzündung
 
Regulation des Blutzuckerspiegels
 
  • in der Bauchspeicheldrüse regt das Kurkumin die Betazellen dazu an, Insulin zu produzieren – das heißt also, das der Blutzuckerspiegel gesenkt wird und so eine langfristige Diabetes-Erkrankung verhindert werden kann.
 
Kurkumin stärkt die Abwehrkräfte
 
  • Kurkumin ist bioaktiv – das heißt: keinen negativen Einfluss auf den Körper- dieser unterstützt den Körper bei der Bildung von spezifischen T-Zellen, die eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern spielen
  • Außerdem bildet Kurkumin ein spezielles Protein, das sogenannte Cathelicidin, was entscheidend bei der Bekämpfung von Bakterien ist, und damit Infektionen und chronische Erkrankungen vorbeugt.
 
 
Kurkuma gut für das Gedächtnis
 
  • der Wirkstoff Kurkumin ist in der Lage, die für viele Moleküle undurchlässige Blut-Hirnschranke zu passieren – und hier regt es eine Menge Prozesse an: Es kann Oxidationsprozesse verhindern, welche die empfindlichen Nervenzellen schädigen, es schützt unser Gehirn vor gefährlichen Eiweißablagerungen (Plaques) und stärkt unser Gedächtnis, sowie unsere Hirnleistung. Obendrein fördert es die Neubildung von Nervenzellen
 
Kurkuma soll vor Krebs schützen
 
  • Mittlerweile erforscht und bestätigt: Kurkumin hemmt das Tumorwachstum. Warum?
  • Der Wirkstoff beeinflusst die physikalische Eigenschaften der Zellmembranen in dem es sich (einfach dargestellt) in Bestimmten Schichten (die Doppelschichten) hinein mogelt. So wirkt es auf die gesunden Zellen stabilisierend und diese können sich gegen die Angreifer besser wehren.
  • Kurkumin stärkt das Immunsystem – genetische mutierte Krebszellen werden durch diesen Vorgang beschädigt – so dass ihre Zellmembrane durchlässiger wird – Somit ist Kurkuma eine klasse Unterstützung zur schulmedizinischen Therapie.
 
Nun, Sie sehen, meine lieben Leser – Kurkuma ist mehr als nur ein Gewürz – es ist phantastisch...
 
 
 
Zur Unterstützung Ihrer Gesundheit empfehle ich eine Tagesdosis von 2 Kapseln täglich (ca. 0,90 €/ Tag für Ihre Gesundheit) Für eine höhere Dosis beraten sollten Sie einen Azrt zur Rate ziehen.
 
In diesem Sinne bleiben Sie gesund
 

 

Ihre Yvonne Ingwersen